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Corona-Regeln, ahoi! Die erste Fluss-Kreuzfahrt nach neuem Hygiene-Standard

Wir können es selbst kaum fassen, das zu schreiben, aber: Endlich geht es wieder los!
Vor Kurzem erreichte uns eine sehr kurzfristige Einladung von nicko cruises für eine Kreuzfahrt auf dem Rhein. Eine tolle Möglichkeit für uns, das neu geltende Corona-Hygienekonzept genauer unter die Lupe zu nehmen.
Das Schiff war uns schon seit seiner allerersten Reise bekannt. Wir erinnern uns gerne an 2018 zurück, als das Kreuzfahrtschiff von Barbara Schöneberger getauft wurde. Ein wunderschönes Event, das dem wohl modernsten und eleganteste Flussschiff der nicko cruises-Flotte nur gerecht wurde.
Uns würde also die top-moderne und sehr komfortable Ausstattung der nicko vision erwarten. Da haben wir doch gerne zugesagt!
Also packten wir unsere Koffer und machten uns vorfreudig am 18. Juni zu einer fünftägigen Flusskreuzfahrt auf dem Rhein auf!

Wie lief der Check-In bei der Fluss-Kreuzfahrt ab?

Wir waren natürlich sehr gespannt, wie die allgemeinen Corona-Regelungen sich durchsetzen könnten und wurden positiv überrascht, schon bevor es an Bord ging. Bereits an der Gangway wurde die Körpertemperatur aller Mitreisenden gemessen. Natürlich nach und nach und mit ausreichend Mindestabstand dazwischen. Nicht nur die Hände mussten desinfiziert werden, sondern auch das Gepäck wurde von Keimen befreit. Wir wurden auf die Maskenpflicht an Bord hingewiesen, die bei allen Gängen an Deck galt.
Als nächstes ging es zum Corona-Antikörper-Schnelltest. Mit einer kleinen Erfrischung verging die Zeit Wartezeit wie im Flug und schon nach 15 Minuten war das Testergebnis ablesbar. Und keine Sorge: es ist nur ein ganz kleiner Pieks in den Finger und tut nicht weh!
Mit dem Testbefund ging es anschließend zur Rezeption des Flusskreuzfahrtschiffes. Hier wurde wie bei allen Wegen innerhalb des Schiffes der Mund-Nasenschutz angelegt.

Covid-19 Schnelltest bei Ankunft

10 Min. Wartezeit

Ergebnis ablesen

Wie haben sich die Corona-Regeln an Bord des Fluss-Kreuzfahrt-Schiffes bemerkbar gemacht?

Nachdem unser Gepäck in der Kabine verstaut war, lockten uns die sommerlichen Temperaturen gleich auf das Sonnendeck. Immer präsent: Desinfektionsmittelspender, die verteilt am ganzen Bord des Flusskreuzfahrtschiffes zu finden sind. Vor allem vor den Restaurants, an der Rezeption, an Ein- und Ausgängen und vor den Kabinengängen sowie auf den Zugängen zum Sonnendeck waren sie zu finden. Vorbildlich!
Noch auf dem Weg zum Sonnendeck fielen uns richtungsweisende Pfeile auf dem Boden auf. Sie gaben die jeweilige Laufrichtung an und markierten die empfohlenen Corona-Abstände. Das Ganze funktionierte nach einem Einbahnstraßensystem. Auf Deck 2 kann Richtung Heck gelaufen werden, auf Deck 3 in die entgegengesetzte Richtung.
Die öffentlichen Toiletten sowie der Fitnessbereich und die Sauna waren geschlossen. So konnte gewährleistet werden, dass selbst auf einem Flusskreuzfahrtschiff, bei dem der Platz nicht so großzügig bemessen ist, wie bei einem Kreuzfahrtschiff, das auf den Ozeanen cruist, immer eingehalten werden kann.

Richtungspfeil der Laufrichtung

Welche Änderungen gab es in den Bord-Restaurants?

Bevor es für uns in die Restaurants ging, wurde regelmäßig die Körpertemperatur gemessen und ein Steward erkundigte sich nach dem Wohlergehen eines jeden Passagiers.
In den Restaurants halfen uns die Richtungspfeile ebenfalls bei der Orientierung, manchmal waren hierdurch die Wege vielleicht etwas länger, aber wir nahmen es sportlich: so trainierten wir schon mal die bevorstehenden Köstlichkeiten ein wenig ab. ;-)
Im Salon wurden zum Sektempfang Getränke sowie das „Flying Buffet“ mit dem gebotenen Abstand, Gesichtsschutz und Handschuhen gereicht. Das hatte tatsächlich etwas sehr Elegantes und vielleicht auch Elitäres und fühlte sich in keiner Weise merkwürdig an.
Tische und Stühle in den Restaurants und im Salon standen den Hygienevorschriften entsprechend weit auseinander und verfügten dort, wo es geboten war, über klare Trennwände aus Plexiglas. Bei den 6er-Tischen blieben die mittleren Plätze frei, um ausreichend Abstand zu gewähren. Den Mund-Nasenschutz konnten wir ablegen, sobald wir am Tisch saßen.
Die Mahlzeiten wurden à la Carte gereicht – die Auswahl an Speisen war in beiden Restaurants gleichermaßen üppig und verlockend. Aus jeweils zwei Vorspeisen, drei Hauptgerichte und zum krönenden Abschluss zwei Desserts konnte das Menue zusammengestellt werden.
An zwei Abenden öffnete zusätzlich das Grillrestaurant „Mario`s Grill“ seine Pforten und lud zu ausgewählten Menüs ein. Klar, auch hier selbstverständlich unter Einhaltung der Abstandsvorschriften.

Plexiglas-Virenschutz

Service mit Mundschutz

und Handschuhen

Welche Auswirkungen hatten die Corona-Regeln auf das Housekeeping des Fluss-Kreuzfahrt-Schiffes?

Wenn wir eine Reinigung wünschten oder frische Handtücher benötigten, konnten wir einfach ein Schild an die Kabinentür hängen. So, wie immer eigentlich. Der einzige Unterschied bestand darin, dass die Kabinenreinigung ausschließlich auf Anforderung durchgeführt wurde, auch gern zwei Mal täglich, wie sonst auch üblich. Hing kein Schild an der Kabinentür, wurde unser Zimmer nicht bei der Reinigung berücksichtigt.
Ehrlicherweise empfanden wir diese Maßnahme als besonders angenehm. So konnte man morgens ausschlafen, ohne sich Sorgen um das eventuell vergessene „Bitte nicht Stören Schild“ machen zu müssen.

Was musste bei Landausflügen berücksichtigt werden?

Legte das Flusskreuzfahrtschiff auf dem Rhein an, hatten wir, wie sonst üblich, die Möglichkeit die Umgebung zu erkunden. Auch bei den Landausflügen wurden die Mindestabstandsregeln vorbildlich eingehalten. Die Teilnehmerzahl der Ausflugsgruppen war stark limitiert, sodass stets Corona-Abstandsregeln eingehalten werden konnten.
Die Audiogeräte verfügten über eine große Reichweite und alle Teilnehmer des Ausflugs konnten sich in einem weitläufigen Umfeld bewegen. Ein weiteres Beispiel: In der Ausflugsbahn in Rüdesheim wurde nur jede zweite Sitzreihe besetzt. Die kleine Teilnehmerzahl der Ausflugsgruppe sorgte dafür, dass auch bei Museumsbesuchen keine Abstandsprobleme entstehen konnten. Hier hatte sich wirklich jemand Gedanken gemacht, super!

Fazit: Wie war die erste Fluss-Kreuzfahrt auf dem Rhein in Zeiten von Corona?

Erst einmal müssen wir anmerken, dass wir uns zu jeder Zeit sehr gut aufgehoben und sicher gefühlt haben an Bord der nicko vision. Blendeten wir die Desinfektionsmittelspender auf den Gängen aus, hat es sich angefühlt wie eine ganz normale, entspannende Flusskreuzfahrt auf dem Rhein.
Die Crew war hochmotiviert, freundlich und aufmerksam, die Passagiere merkten sofort, dass sie herzlich willkommen waren und Ihnen während der nächsten Tage jeder Wunsch von den Augen abgelesen werden würde. Und so war es auch: Alle Passagiere fühlten sich sichtbar wohl an Bord des Kreuzfahrtschiffs. Die Passagiere nahmen die Vorsichtsmaßnahmen gut auf und hielten sich zu jeder Zeit an die Abstandsregeln und Hygienevorschriften.
Eine große Einschränkung für nicko cruises war sicher, dass statt der üblichen 220 Passagiere nur 140 an Bord des Kreuzfahrtschiffes waren. Für uns als Gäste bedeutete das eine extra Portion Entspannung und Ruhe, die wir gerne annahmen.
Die 5-tägige Flusskreuzfahrt auf dem Rhein verging wie im Flug. Es war schön, endlich wieder reisen zu können und wir haben den Entschluss zu dieser kurzfristen Flusskreuzfahrt auf dem Rhein nicht keineswegs bereut. Wir freuen uns schon auf den nächsten Aufenthalt an Bord!
Für alle, die etwas Abwechslung vom Alltag suchen oder einfach ein wenig Urlaub brauchen, ist eine Flusskreuzfahrt auf dem Rhein auch aktuell sehr empfehlenswert.

Wenn Sie Fragen zu diesem Bericht haben, mehr über die aktuellen Corona-Regeln an Bord eines Flusskreuzfahrtschiffes erfahren wollen oder Beratung suchen, melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns auf Sie.

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